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We're in this together - (Schein)Beziehung

in Weibliche Gesuche 14.01.2019 10:03
von Ivan Keeley • 56 Beiträge
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Ivan Keeley • Burak Celik


Alter • Beruf • Soziale Schicht
27 Jahre alt • Finanzleiter • obere Schicht

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“Da bist du ja! Na, viel zu tun so als so ein hohes Tier? Wir dachten schon du schaffst es nicht mehr zum Essen. Victor! Dein Bruder ist hier!” Familie war doch etwas Schönes. Nie wurde er so herzlich begrüßt, wie bei seinem Bruder. Vic hatte Aubrey in einem besonders unerträglich heißen Sommer am Plattensee kennen gelernt und seitdem waren sie unzertrennlich gewesen. Daneben sahen selbst Danny und Sandy aus Grease blaß aus, denn schon im Winter kündigten sie ihre Verlobung an und heirateten schließlich fast zeitgleich zu ihrem ersten Treffen im Sommer. Die Hochzeit war schön gewesen, trotz der vielen Leute entspannend und obwohl Ivan und Vics Eltern ebenfalls anwesend waren, gab es keine Streitigkeiten. Tage wie diese riefen den Wunsch hervor, dass jedes Treffen so endete, aber Ivan wusste genau, dass es unsinnig war sich Hoffnungen auf etwas zu machen, das so schwer zu erreichen war. Solange er nicht selbst heiratete und Kinder in die Welt setzte, war er nur der Schatten von Vic, der bereits drei wundervolle Kinder hatte. Angus, der älteste, Mona, die geradewegs in einem Feenkostüm die Treppe hinunter gelaufen kam, um dem Brünetten um de Hals zu fallen und Liz, das bezaubernde Baby, dass oben in seinem Zimmer schlief. Eine Familie die sich sehen lässt, nicht wahr? Dagegen konnte der Ältere mit allem Geld der Welt nicht mithalten und das wusste er genau. Eifersucht gab es jedoch nie zwischen ihn und seinem Bruder. Lange genug hatte er im Mittelpunkt gestanden und es war nur eine Frage der Zeit gewesen, bis sich das Blatt wendete. Nichts hält ewig, Ivan. Auch nicht der Stolz deiner Eltern.
“Schätzchen, lass doch deinen lieben Onkel los. Er muss Angus begrüßen gehen. Oh! Bevor ich es vergesse. Wir haben heute noch jemanden eingeladen. Victor hat einen neuen Arbeitskollegen und ich dachte mir, dass ich ihn heute auch zum Essen einlade. Er war auf derselben High School wie du, ist das nicht der totale Zufall?” Aubreys Kichern hallte durch den Flur, den sie zum Esszimmer entlang gingen und Ivan konnte sich das Seufzen gerade so verkneifen. Er liebte Aubrey wirklich, wie eine Schwester, die er nie hatte, aber ihre Verkupplungsversuche waren so offensichtlich, dass er es oftmals nicht schaffte eine gleichgültige Miene aufzusetzen. Sie meinte es gut, das wusste er genau und sie war um Längen besser als seine Mutter, die es jedes Weihnachten mit einer neuen Dame versuchte, aber er hatte es satt. Sein Job war stressig, wenn er Ablenkung brauchte, ging er an entsprechende Orte um sie sich zu holen, aber das… das war einfach nicht sein Ding. “Ich kann es kaum erwarten.”, murmelte er dennoch mit einem erzwungenem Lächeln und folgte ihr, bis er seinen Neffen und dessen Schulkameraden erblickte. Und dann... Angus Worte drangen nur gedämpft an sein Ohr und sein Blick lag starr auf dem Jungen, der vor ihm saß und ihn ebenfalls auf diese Weise ansah. Blasse Haut, pechschwarzes Haar, dieselben verwaschenen Augen… Kein Zweifel, es war der Junge aus dem Café und aus der Wäscherei. Oh, da war auch noch die Begegnung auf der Straße gewesen, als er mit seinem Arbeitskollegen auf dem Weg zum Club war und waren sie sich nicht auch einmal im Supermarkt begegnet? Derselbe Junge, der ihn so provokant angesehen hatte. Fast hätte er losgelacht, doch stattdessen mahlte er sein Kiefer und zog die Augenbrauen zusammen.
Das ist doch ein schlechter Witz. Ivan war bereit hier und jetzt zu fragen, was das ganze sollte, ob der Schwarzhaarige ihn mit Absicht verfolgte um sich über ihn lustig zu machen, doch er wurde sich bewusst wo er war, als sein Neffe ihn aus dieser Überlegung holte, als er ihn zu sich an den Esstisch zog, wo er Platz nahm und zum ersten Mal den Blick von dem Mitschüler abwandte, um auf die ausgebreiteten Zettel und die gebastelten Figuren zu sehen. Ihm kam mit einem mal alles so surreal vor, als sähe man auf ein fertiges Puzzle mit einem falschen Teilchen, dass nicht in die entsprechende Lücke gehörte. Vics Haus war immer vertraut gewesen und es gab kaum einen besseren Ort auf dieser Welt, als das alte Haus mit den großen Fensterbögen, aber gerade fühlte er sich fehl am Platz - als wäre er der Außenseiter, ein Parasit, der sich in etwas hinein geschlichen hatte, und jetzt sein Unheil verbreitete. Dabei war er es doch, der hierher gehörte und der Junge, dieser verdammte Junge, derjenige der das Bild zerstörte. “Oder was sagen Sie dazu?”, hörte er die fremde Stimme sagen und hob den Kopf, um erneut in das unschuldig aussehende Gesicht zu blicken, dass er seines Erachtens schon viel zu oft gesehen hatte. “Nun, dazu wirft man am besten einen Blick auf de Süden. Bei der Präsidentschaftswahl 2008, die Barack Obama für sich entscheiden konnte, hatten sämtliche Südstaaten geschlossen für McKain gestimmt. Früher trennte die Sklavenfrage den Norden und den Süden. Heute sind es weltanschauliche Themen wie Homosexualität, Abtreibung und die Haltung zu Ausländern.” Die Keeleys gehörten selbst - trotz ihrer Abstammung aus Mitteleuropa - zu denjenigen die sich Lebensumstände aus dem Mittelalter zurück wünschten. Vic und Ivan ausgenommen. “Also ja, wie dein Freund schon sagt. Der Krieg mag zwar offiziell beendet sein, aber die gesellschaftliche Realität sieht anders aus. Mich wundert es allerdings das ihr dieses Thema durcharbeitet. Amerikaner sind doch für gewöhnlich verrückt nach Pearl Harbour.”, sagte er und zog lieblos einen Mundwinkel hoch. Ivan lehnte sich zurück und verschränkte die Arme vor der Brust, ehe Aubrey mit einem jungen Mann ins Zimmer kam, der aussah, als könnte man ihn mit einem falschen Wort zum Weinen bringen. “Reginald, das ist Vics Bruder Ivan. Er ist CFO im Four Seasons.” Der Typ namens Reginald streckte sogleich die Hand aus und wenig motiviert ergriff der Ältere diese, um sie, mit mehr Druck als nötig, zu schütteln. Die Handfläche des anderen war mit einem spürbaren Schweißfilm bedeckt. Ganz toll. “Freut mich sehr dich kennen zu lernen. Victor spricht dauernd von dir.” Natürlich tut er das. Am liebsten hätte er mit den Augen gerollt. In welchem schlechten Streifen war er bloß gelandet? Erst der Junge und dann der Typ, der aussah, als könnte man ihn mit einem Blick sofort zum Höhepunkt bringen. “Jungs, wir essen im Wintergarten. Dad hat ihn für heute beheizt und so könnt ihr euer Zeug hier stehen lassen. Das Essen steht bereits am Tisch, also macht jetzt erst mal Schluss. Reg, Ivan, ihr auch.”
Im Gänsemarsch ging es also in den Wintergarten, wo bereits ein Festmahl der Extraklasse stand. Einer der vielen Gründe, weshalb Vic Aubrey geheiratet hatte: Sie war eine verdammt gute Köchin. “Ah, bist du gleich von der Arbeit gekommen? Du hast ja noch dein Hemd an.”, begrüßte ihn sein Bruder, der wie eine jüngere Version seiner Mutter aussah. Ivan selbst kam eher nach seinem Vater. “Ansonsten hätte ich es nicht rechtzeitig zum Essen geschafft und bei aller Liebe - für Reys Essen würde ich selbst um die halbe Weltkugel fliegen.” Die Brüder umarmten sich kurz, ehe alle Platz nahmen und auch die kleine Liz dazugeholt wurde, damit sie auf dem Kinderstuhl sitzen und mit einem pinken Plastiklöffel spielen konnte.
“Wie weit seid ihr mit eurem Projekt? Schafft ihr es heute noch? Ist ja immerhin Wochenende.”, erkundigte sich Angus Vater und nahm sich etwas von dem Kartoffelpüree auf seinen Teller. Aubrey hingegen gab ihr bestes um Ivan mit Reginald in ein Gespräch zu verwickeln. “Reg hat mit gesagt, dass er auf derselben High School war wie du, Ivan! Er war sogar im Basketballteam, nicht wahr?” Reginald nickte heftig und auch Ivan schenkte ihm ebenfalls ein weitaus langsameres Nicken. Dabei sah er erneut zu dem ihn noch namentlich unbekannten Jungen, der gegenüber von ihm saß. Dadurch, dass er gerade wegsah, konnte er ihn ungeniert mustern. Sein Profil erinnerte an Beninis Apollo Statue. Seltsam, dass er ausgerechnet an ein Kunstobjekt dachte, wenn er den anderen so musterte. Ihn sollte es allerdings viel mehr beunruhigen, dass dieser Junge seinen Neffen kannte und somit weitere Treffen - sofern er mehrmals hierher kam - unausweichlich waren. Ivan gefiel diese Tatsache ganz und gar nicht. Ihn störte es. Was genau ihn daran störte, wusste er nicht...vielleicht war es der Blick des anderen gewesen, damals im Café. Oder die Schüchternheit danach, als sie sich erneut trafen.
“Ivan? Alles in Ordnung?”, fragte Reginald und legte dabei eine Hand auf seinen Arm. Er musste hier raus, nur für einen Moment, um sich zu vergewissern, dass das hier real war. “Entschuldigt mich, ich gehe kurz hinaus rauchen.”, sagte er und lächelte dabei entschuldigend in Aubreys Richtung, die gerade Liz mit unidentifizierbarem Brei fütterte.
Draußen vor dem Haus war es angenehm kühl, im Gegensatz zu der erdrückenden Hitze im Wintergarten. Das Essen war wirklich fabelhaft, aber die Gesellschaft hinterließ einen bitteren Beigeschmack, der nur schwer loszuwerden war. An der Wand lehnend scrollte er durch sein Instagram-Feed und zog genüsslich an der Zigarette, ehe der Rauch den Ausweg durch seine Nasenlöcher fand. “Was für’n Scheiß.”, flüsterte er leise zu sich selbst.




Ein paar Worte über mich:

Laut meinen Eltern wäre ich der perfekte Sohn, wenn ich endlich eine Frau an Land ziehen und Kinder in die Welt setzen würde. Mein guter Job und auch das regelmäßige Spenden an die Armen reicht ihnen nicht, um von meinen Qualitäten zu überzeugen, denn meine Sexualität ist anscheinend das größte Problem und das einzige Hindernis an einem friedlichen Zusammenleben.







BASICS ABOUT YOU

Wunsch Name • Wunsch Avatar
ist dir überlassen • ist ebenfalls dir überlassen

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23-27 • was auch immer als passend für dich erscheint • obere Schicht

Unsere Beziehung:Scheinbeziehung?

Unsere gemeinsame Story:

Meine Eltern sehen dich als perfekte Schwiegertochter und reden dir ein, es bei mir zu versuchen, damit ich endlich ein richtiges Familienleben gründe. Sie finden meine Vorliebe für Männer abstoßend und sehen dich als perfekte Chance mich umzupolen. Wir treffen uns und du bekommst im Laufe der Zeit von meiner "Beziehung" zu dem minderjährigen Lysander mit.

Hier gibt es zwei Optionen:
Entweder du drohst mir mit der Polizei und erpresst mich, damit ich eine Beziehung mit dir eingehe - oder du behältst das Geheimnis für dich.
Möglich wäre es auch, dass wir bei Treffen mit meinen Eltern jedes Mal einen auf Happy Couple machen und eine Scheinbeziehung führen, damit sie mich vorerst in Ruhe lassen und wir demnach gut miteinander befreundet sind.

Falls du eigene Ideen für das Drama hast, können wir diese sehr gerne per PN besprechen.

Probepost erwünscht?
[ ] Ja
[ x ] Nein
[ ] aus Sicht des Charakters
[ ] Ein alter Post reicht

Erwartungen / ein paar abschließende Worte:

Mir ist es nur wichtig, dass du Spaß bei der Rolle hast und du nicht sofort einen Abgang machst.
Wir werden anfangs viel miteinander zu tun haben, aber sobald alles geklärt ist (oder auch nicht), bist du in dem Sinne nicht mehr an mich gebunden.


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